Vergleich

Lokale KI vs. Cloud-KI für den Mittelstand.

Soll KI im eigenen Haus laufen oder in der Cloud? Diese Entscheidung hat direkte Folgen für Datenschutz, Kosten und Kontrolle. Wir ordnen die Optionen für den Mittelstand ein.

5 Min. Lesezeit

Was bedeutet lokale KI (on-premise)?

Bei lokaler KI laufen die Modelle auf eigener Hardware oder in einem klar abgegrenzten, selbst kontrollierten Rechenzentrum. Daten verlassen das Unternehmen nicht – das maximiert die Kontrolle und vereinfacht den Datenschutz erheblich.

  • Volle Datenhoheit, keine externen Datenflüsse
  • Keine Drittlandproblematik
  • Höherer Initialaufwand für Hardware und Betrieb

Was bedeutet Cloud-KI?

Cloud-KI nutzt Modelle, die bei einem externen Anbieter betrieben werden. Das ist schnell verfügbar und skalierbar, verlagert aber die Datenverarbeitung nach außen. Entscheidend für die DSGVO-Konformität sind der Standort der Rechenzentren und die vertragliche Absicherung.

  • Schneller Start, geringe Einstiegskosten
  • Skalierbar je nach Bedarf
  • Datenschutz hängt von Anbieter und Hosting-Standort ab

Welche Option ist für den Mittelstand sinnvoll?

Die Antwort lautet meist: Es kommt auf den Anwendungsfall an. Für sensible Daten und regulierte Prozesse bietet sich lokale oder EU-gehostete KI an. Für unkritische Aufgaben kann eine sorgfältig ausgewählte Cloud-Lösung mit EU-Hosting und AVV ausreichen.

In der Praxis bewährt sich häufig ein hybrider Ansatz: sensible Verarbeitung lokal, allgemeine Aufgaben in einer datenschutzfreundlichen Cloud. Diese Inhalte sind eine allgemeine Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

FAQ

Häufige Fragen

DSGVO-konforme KI im Mittelstand umsetzen

Sie möchten KI rechtssicher in Ihrem Unternehmen einführen? Wir begleiten Sie – praxisnah, persönlich und mit Fokus auf Datenschutz.